Tierpsychologie-Fernstudium und Kosten

tierpsychologie-fernstudiumDie Tierpsychologie ist ein interessanter Tätigkeitsbereich, in dem du dich mit Verhaltensauffälligkeiten von Tieren beschäftigst und diese zu korrigieren versuchst. Mit einer entsprechenden fundierten Ausbildung in diesem Bereich kannst du dann Tierhalter beraten, nicht artgerechte Tierhaltung erkennen und ein größeres Verständnis zwischen Tier und Mensch anregen.

Voraussetzungen für das Tierpsychologie-Fernstudium

Das Fernstudium der Tierpsychologie ist kein staatlich geregeltes Studium beziehungsweise keine staatlich geregelte Ausbildung. Daher ergeben sich die formalen Voraussetzungen durch die Bestimmungen der jeweiligen Schulen. Meist wird ein Realschulabschluss vorausgesetzt oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Ausbildung und Berufserfahrung.

Zudem wird häufig ein Mindestalter gesetzt. Manche Schulen setzen auch auf ein Bewerbungsgespräch im Vorfeld, in dem du deine Motivation, Kenntnisse in Tierpsychologie zu erwerben, erläuterst.

Ansonsten solltest du natürlich eine Liebe zu Tieren haben. Einfühlungsvermögen, zu Tier und Tierhalter, solltest du ebenfalls mitbringen. Das Fernstudium der Tierpsychologie kann auch als zusätzliche Ausbildung gesehen werden, beispielsweise wenn du vorher Biologie mit Schwerpunkt Zoologie oder Veterinärmedizin studiert hast. Solche Vorkenntnisse oder auch auf andere Weise erworbene Vorkenntnisse sind im Fernstudium natürlich von Vorteil. Aber sie sind keine Bedingung.

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Inhalte im Tierpsychologie Fernstudium

Die Inhalte im Fernstudium setzen sich aus unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten zusammen und im weiteren Studienverlauf kannst du dich zudem spezialisieren. Grundlegend werden Kenntnisse in:

  • Evolutionstheorie,
  • Allgemeine Ethologie,
  • Umgang mit Tierhaltern
  • sowie Problemverhalten und Therapie vermittelt.

Hinzu kommen lerntheoretische Ansätze.

Weitere Studieninhalte beziehen sich auf bestimmte Tierarten oder Gruppen von Tieren, beispielsweise Hunde, Katzen, Pferde oder Kleintiere und Vögel. Hier liegen dann auch häufig die Spezialisierungen. Einige Fernstudiengänge bieten auch noch weitere Spezialisierungen, was Einfluss auf die Inhalte nimmt.

Aufgaben als Tierpsychologe

Der potenzielle Aufgabenbereich eines Tierpsychologen beziehungsweise einer Tierpsychologin ist sehr vielfältig. Ein wichtiger Bereich ist die Beratung von Tierhaltern. Diese wollen über das Verhalten ihrer Tiere informiert werden und welche Bedürfnisse die Tiere haben. Die richtigen Beschäftigungsmethoden für die Tiere sowie Erziehungsmethoden wollen dabei dargestellt und beigebracht werden. Bei verhaltensauffälligen Tieren ist eine Verhaltenstherapie gefragt, sodass die Auffälligkeit reduziert wird.

Weitere Aufgaben können darin bestehen, mit Tierärzten zu kooperieren. Das kann ganz unterschiedliche Formen haben und geht meist in den zuvor genannten Bereich über. Eine weitere Aufgabe kann es sein, Gutachten über das Aggressionspotenzial von Hunden zu schreiben.

Kosten im Tierpsychologie-Fernstudium

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Das Fernstudium der Tierpsychologie wird von privaten Fernschulen angeboten. Daher musst du die Kosten der Ausbildung zunächst einmal selbst tragen. Die genauen Kosten hängen vom Bildungsinstitut, der Studiendauer und dem genauen Studiengang ab. Allgemein liegt bei einem seriösen Anbieter der Preis für ein Fernstudium der Tierpsychologie zwischen 1.200 und 2.000 Euro. Für Präsenzseminare können dann weitere Kosten hinzukommen.

Konkret kostet das Fernstudium Tierhaltung/Tierpsychologie am BTB 1.944 Euro. Dort wird beispielsweise umfassend über viele Tierarten hinweg Inhalte zur Haltung und zum Verhalten vermittelt. Konzipiert ist der Fernstudiengang auf zwölf Monate. Der Fernstudiengang Tierpsychologie an der SGD ist ebenfalls auf zwölf Monate ausgelegt und kostet insgesamt 1.584 Euro. Hier gibt es einen besonderen Schwerpunkt auf Tierverhalten. An der Fernakademie kostet das Fernstudium Tierpsychologie ebenfalls 1.584 Euro, wieder auf zwölf Monate Regelstudienzeit.

Erfahrungen

Bericht 1:

Ich habe im vergangenen Jahr das Fernstudium Tierpsychologie an der SGD Darmstadt erfolgreich abgeschlossen. Meine Spezialisierung war das Verhalten von Hunden. Das ganze Fernstudium lief über den Online-Campus von SGD, der sehr modern und aufgeräumt wirkt. Der Austausch mit anderen Schülern war bequem und sehr hilfreich. Die Dozenten haben Fragen ebenfalls schnell und kompetent beantwortet. So fühlte man sich trotz eigenverantwortlichem Lernen nicht ganz auf sich allein gestellt.

Der Unterrichtsstoff ist schon recht umfangreich, man lernt sehr viel in kurzer Zeit, aber genau das macht auch sehr viel Spaß. Ich habe seit meiner Kindheit Hunde und hatte immer das Gefühl, eine gute Beziehung mit ihnen zu haben. Aber im Fernstudium habe ich noch einmal viel mehr verstanden.

Das Fernstudium hat somit eine sehr Grundlage geschaffen, aber man muss noch weiter darüber hinaus lernen und vor allem Praxiserfahrungen sammeln, bevor man wirklich als Tierpsychologe durchstarten kann. Ich habe damit jetzt im kleinen Rahmen gestartet, bilde mich weiter in Eigenregie fort und berate Hundehalter im erweiterten Bekanntenkreis. Das ist für mich ein guter Einstieg, der dann irgendwann in einer Selbstständigkeit münden soll.

Bericht 2:

Seit etwa einem Dreivierteljahr bin ich nun im Fernstudium der Tierpsychologie. Ich habe mich für das BTB entschieden, weil ich dort eine breite Ausbildung zu vielen Tierarten bekommen und ich mich gerne mit einem breiten Wissen aufstellen möchte. Vor allem in den ersten Themeneinheiten findet sich viel wieder, was ich bereits aus dem Bio-Unterricht der Schule kenne – wir hatten allerdings auch einen vielfältigen, ziemlich guten Bio-Unterricht (das ist wohl nicht überall so).

Die Verhaltensauffälligkeiten werden aus der Ethologie hergeleitet, also die tierpsychologischen Aspekte werden fundiert erläutert und nicht mit komischen halbgaren Methoden erklärt. Also alles gut nachvollziehbar und wissenschaftlich nach meiner Auffassung. Das macht das Fernstudium auch durchaus anspruchsvoll. Die Menge in einem Jahr zu erfassen, ist schon eine Herausforderung. Aber ich bin optimistisch, dass ich die veranschlagte Studienzeit einhalten werde.

Gehalt nach der Ausbildung tierpsychologie-fernstudium

Einstiegsgehalt 1.300 €/Monat
Durchschnittsgehalt 2.000 – 3.000 €/Monat
Spitzengehalt 4.500 €/Monat

Ein freiberuflicher Tierpsychologe kann sein Honorar selbst bestimmen. Somit hängen die Verdienstmöglichkeiten davon ab, wie die Auftragslage ist, wie groß der Kundenstamm, welche Spezialisierung man anbietet und wie die Konkurrenzsituation aussieht. Eine gut gehende Praxis wirft einen Verdienst von durchschnittlich 2.000 Euro im Monat ab. Bei vielen liegt der Gewinn aber auch darunter.

Wie anerkannt ist das Tierpsychologie-Fernstudium und gibt es einen Abschluss von der IHK?

tierpsychologie fernstudiumWie bereits erwähnt, handelt es sich beim Fernstudium der Tierpsychologie nicht um eine staatlich anerkannte Ausbildung. Daher läuft das Fernstudium über private Schulen. Die Anerkennung der dort vergebenen Abschlüsse ist daher wichtig. Die Zertifikate von BTB und SGD sind beispielsweise in der Branche anerkannt. Einen IHK-Abschluss gibt es nicht, auch wenn einzelne private Schulen ein IHK-Zertifikat anbieten. Das ist jedoch kein anerkannter Abschluss und auch kein Qualitätssignal.

Pro & Contra

Für das Fernstudium Tierpsychologie sprechen die vertiefenden Kenntnisse zum Zusammenleben zwischen Tier und Mensch und die gute Möglichkeit als Weiterbildung für Tierärzte oder Heilpraktiker. Gegenpunkte sind unter anderem die eher bescheidenen Verdienstaussichten sowie die geringe Praxis im Fernstudium.

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