Arbeit und Ausbildung zum Tierheilpraktiker – ein Erfahrungsbericht

Bereits von klein auf bin ich mit Hunden und Pferden aufgewachsen und habe mich daher auch sehr für Tiere interessiert. Nach der Schule stand dann die Frage offen, welche Ausbildung ich machen könnte. Ich habe eine Weile überlegt und schaute mir besonders Ausbildungsberufe an, bei denen ich Umgang mit Tieren hatte. Tierpflegerin kam für mich jedoch nicht in Frage.

Und da ich nur einen Realschulabschluss hatte, kam ein Studium der Veterinärmedizin ebenfalls nicht in Frage. Aufgrund meines Interesses für die Medizin und Naturheilkunde habe ich mich dann dazu entschieden, nach einigem Überlegen, eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker zu machen.

Die richtige Ausbildungsstätten finden

Zunächst stellte sich für mich die Frage, wo ich die Ausbildung machen kann. Ich habe mich informiert und auch gleich auf Anhieb mehrere Fernschulen und Ausbildungsstätten gefunden. Darunter war unter anderem auch die IHK, die in meinem Kreis einen Kurs mit Zertifikat angeboten hat. Ich wollte jedoch parallel zur Ausbildung zum Tierheilpraktiker auch in meinem örtlichen Stall ein wenig arbeiten, was bei dem Vollzeit Zertifikatskurs der IHK nicht möglich war. Aus diesem Grund war ein Tierheilpraktiker Fernstudium für mich die beste Lösung.

Achtung! Ich habe viel Geld verloren

Der Grund warum ich überhaupt diese Webseite ins Leben gerufen habe ist, dass ich auf ein schwarzes Schaf hereingefallen bin und sehr viel Geld auf dem Weg zum Tierheilpraktiker verloren habe. Ich habe mich einfach von der schönen Webseite und den tollen Bildern blenden lassen und musste dafür Lehrgeld zahlen. Damit dir das nicht passiert, habe ich diese Webseite ins Leben gerufen.

Wichtig: Für alle die mich angerufen haben und mir E-Mails geschrieben haben. Letztlich habe ich mich nach dem ersten großen Reinfall für die Tierheilpraktiker Ausbildung am BTB Bildungswerk entschieden. Der Grund war vor allem die Kooperation mit dem Berufsverband der freien Heilpraktiker, sowie die Möglichkeit, individuelle Absprachen in Bezug auf die Ausbildung und die Studiengebühren zu treffen. Auch die Betreuung im Vorfeld war kompetent.

Für das BTB Bildungswerk hatte ich mich auf Grund der Kooperation mit dem Berufsverband der freien Heilpraktiker entschieden.

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Dauer und Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgte über 12 Monate. Regelmäßig bekam ich vom BTB Unterrichts- und Studienmaterial zugeschickt, mit denen ich lernen konnte. Dabei waren natürlich auch immer wieder Hausaufgaben dabei. Ebenfalls Teil der Ausbildung waren drei Pflichtseminar, die jeweils ein Wochenende dauerten. Hier konnten wir nicht nur mit anderen Teilnehmern reden und uns austauschen, sondern konnten außerdem auch unser theoretisches Wissen um praktische Kenntnisse und nützliche Tipps und Tricks erweitern. Auf Wunsch war es außerdem möglich, an weiteren freiwilligen Seminaren teilzunehmen. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend, bringt aber zusätzliche Erfahrung und hilft bei der Vorbereitung auf die Prüfung zum Tierheilpraktiker.

Besonders interessant sind auch die unterschiedlichen Fachrichtungen, in denen du dich am BTB auf dem Weg zum Tierheilpraktiker spezialisieren kannst:

  • Veterinärakupunktur f. Kleintiere
  • Veterinärakupunktur f. Pferde
  • Veterinär-Heilpflanzenkunde
  • Klassische Veterinärhomöopathie
  • Tierhaltung/Tierpsychologie

Tipp! Mach Praktika!

Tierheilpraktiker Ausbildung ErfahrungIch habe während meiner Ausbildung am BTB immer wieder Praktika bei Bauernhöfen und Reitanlagen in meiner Umgebung gemacht (Köln). Das kann ich euch nur empfehlen, da ihr hier die praktische Erfahrung sammelt die ihr später für den Beruf benötigt. Außerdem macht es super viel Spass sein gelerntes Wissen in der Praxis anzuwenden.

Selbstorganisierte Praktika während der Ausbildung sind eine gute Möglichkeit um Berufserfahrung zu sammeln

Die Prüfung zum Tierheilpraktiker

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker am BTB endet mit der Abschlussprüfung. Anders als beim Heilpraktiker in der Humanmedizin gibt es hier keine Prüfung vor einem Amtsarzt (mehr dazu hier). Ich fand das jedoch nicht schlimm. Meine Prüfung fand am BTB in lockerer und netter Atmosphäre statt. Der Druck und die Sorge, wie man sie häufig von staatlichen Prüfungen kennt, war nicht so stark. Außerdem fühlte ich mich aufgrund der Seminare und des guten Studienmaterials gut auf die Prüfung vorbereitet.

Die Prüfung selbst besteht aus Multiple-Choice-Fragen, die sich jedoch nach der Ausbildung problemlos beantworten lassen. Nachdem die Prüfung dann endlich bestanden war, habe ich ein Zertifikat bekommen, dass mit den erfolgreichen Abschluss bestätigte. Außerdem konnte ich sofort nach der Prüfung in den Beruf einsteigen und tätig werden.

Lediglich bei der Eröffnung einer eigenen Praxis gibt es Einschränkungen: hier wird ein Mindestalter von 25 Jahren vorausgesetzt. Diese Zeit kann und soll dazu genutzt werden, Fachwissen und Berufserfahrung zu sammeln, bevor man eine eigene Praxis aufmacht und das ist auch gut so.

Fazit: Ich habe mir meinen Traum erfüllt

Für mich war die Weiterbildung zum Tierheilpraktiker das Beste was mir je passieren konnte. Wenn du also auch den langen Wunsch hegst, dein Hobby endlich zum Beruf zu machen, dann ist die Tierheilpraktiker Ausbildung genau das Richtige für dich.

Achtung schwarze Schafe

Es gibt leider gerade im Bereich der Tierheilpraktiker Ausbildung zahlreiche schwarze Schafe, die die Ausbildung zu überteuerten Preisen anbieten. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass der Beruf des Tierheilpraktikers nicht gesetzlich geschützt ist. Damit dir das nicht passiert, findest du folgend einen Überblick über Anbieter, die ich dir für die Ausbildung empfehlen möchte.  Alle Anbieter sind nicht erst seit gestern auf dem Markt und genießen in Fachkreisen höchstes Ansehen.

Tipp: Wirf einen Blick in die kostenlosen Studienbroschüren auf den Webseiten der Schulen und vergleiche vor allem die unterschiedlichen Vertiefungsmöglichkeiten und anfallenden Kosten miteinander!

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